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15.01.2016

Förderprogramm für KMU wird neu ausgerichtet

Die Bundesregierung stellt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in diesem Jahr 16 Millionen Euro als Zuschüsse für Beratungen zur Verfügung. Das neue Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" fasst mehrere bisherige Angebote zusammen und richtet sich sowohl an neugegründete als auch Bestandsunternehmen. Die Unterstützung wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Förderungsberechtigt sind Jung- und Bestandsunternehmen, Angehörige der freien Berufe sowie Betriebe, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden. Sie müssen ihren Sitz in Deutschland haben und der EU-Mittelstandsdefinition für KMU entsprechen. Nicht antragsberechtigt sind dagegen unter anderem gemeinnützige Unternehmen und Vereine sowie Stiftungen und Unternehmen, die in der Wirtschafts- oder Buchprüfung oder in ähnlicher Weise beratend oder schulend tätig sind.

Was wird gefördert?

Gefördert werden zum einen allgemeine Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Zum anderen werden zusätzlich spezielle Beratungen mit einem Zuschuss unterstützt. Das Spektrum reicht hier von der Hilfe für Unternehmen, die von Frauen oder Migranten geführt werden, bis hin zu Beratungen, die zur Fachkräftegewinnung und -sicherung oder zu einer alternsgerechter Gestaltung der Arbeit beitragen.

Wie hoch sind die Zuschüsse?

Der Antrag muss über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Die Höhe der Zuschüsse ist abhängig vom Standort des Unternehmens sowie der Bemessungsgrundlage und liegt zwischen 50 und 90 Prozent.

Ziel der Bundesregierung ist es, den KMU einen besseren Zugang zu externem unternehmerischem Know-how zu ermöglichen. Das Hinzuziehen solcher Beratungsangebote sei "wichtig zur Vorbereitung und Begleitung von unternehmerischen Entscheidungen" und stärke die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Informationen zur Förderungsberechtigung und zum Antragsverfahren sind beim BAFA abrufbar (externer Link).

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.