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06.01.2016

Familienunternehmen sind starke Säule der Wirtschaft und des Arbeitsmarkts

Einer Studie der Deutschen Bank und des Bundesverbands der Deutschen Industrie zeigt: Sowohl die Zahl der Stellen als auch die Eigenkapitalausstattung wuchs bei Familienunternehmen in den vergangenen Jahren im Vergleich zu allen Unternehmen stark. 2013 erwirtschafteten sie ein Fünftel der Gesamtumsätze.

Für die Studie wurden die Bilanzen und Kennzahlen von 4497 Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz analysiert. Entsprechende Daten lagen für die Jahre 2012, 2013 und teilweise für 2014 vor.

Hohe Beschäftigungszuwächse

Vor allem der Beschäftigungszuwachs in den Familienunternehmen fiel mit einem Plus von rund drei Prozent deutlich höher aus als in allen Unternehmen insgesamt, bei denen 2013 eine Steigerung von 1,3 Prozent zu verzeichnen war. Unter dem Strich arbeiteten rund 17 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in einem der großen familiengeführten Betriebe.

Stetiger Anstieg des Eigenkapitals

Ein weiteres "hervorstechendes Ergebnis" der Analyse sei die "kontinuierlich hohe und weiter steigende Eigenkapitalausstattung der größten Familienunternehmen". Sie erreichte im Beobachtungszeitraum rund 37 Prozent und lag damit deutlich über dem Vergleichswert aller Unternehmen, bei denen die Quote 31 Prozent betrug.

Minuspunkte bei der Rentabilität

Lediglich bei der Rentabilität sah es nicht ganz so rosig aus. Die Kennziffern der größten Familienunternehmen sind 2012 und 2013 kontinuierlich gesunken, befinden sich nach Angaben der Studienautoren aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Anhand der bereits für 2014 vorliegenden Daten sei zudem davon auszugehen, dass sich die Rentabilität des eingesetzten Kapitals erstmals wieder erhöht habe.

Die Studienergebnisse können hier kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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