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07.01.2016

Arbeitszeit: Montag ist Überstundentag

Montag gleich Schontag? Von wegen. Gerade am Wochenbeginn arbeiten viele Mitarbeiter besonders lange, wie eine internationale Umfrage zum Thema Überstunden zeigt.

Überstunden sind weltweit zur Norm geworden; fast jeder Beschäftigte leistet zumindest zum kleinen Teil Mehrarbeit pro Woche. Hierzulande halten sich lediglich elf Prozent der Arbeitnehmer weitgehend an die vorgegebenen Arbeitszeiten und machen maximal eine Überstunde pro Woche. Im weltweiten Vergleich sieht es mit zwölf Prozent fast genauso aus. Zwei bis sechs Stunden mehr pro Woche arbeiten 14 Prozent der Deutschen. International sitzen 19 Prozent zwei bis vier Stunden länger im Büro und 17 Prozent kommen auf vier bis sechs Überstunden.

Deutsche und Franzosen leisten die meiste Mehrarbeit

Jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer bleibt acht bis zwölf Wochenstunden länger, als im Arbeitsvertrag vereinbart. Weltweit sind es nur 16 Prozent. Fast 16 Prozent der deutschen Berufstätigen machen sogar mehr als 15 Überstunden pro Woche. Übertrumpft werden sie dabei noch von den Franzosen: Von ihnen verbringen 27 Prozent mehr als 15 Zusatzstunden pro Woche in der Firma. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Regus, an der 44.000 Berufstätige aus mehr als hundert Ländern teilgenommen haben.

Jeder elfte Bundesbürger arbeitet montags mehr

Der Montag ist für viele Arbeitnehmer der längste Arbeitstag: Neun Prozent der deutschen Berufstätigen machen dann Überstunden. Weltweit sind es mit 16 Prozent noch mehr. An diesem Tag bleiben die Mitarbeiter länger, um über das Wochenende liegen gebliebene Aufgaben nachzuarbeiten. Am Mittwoch verlassen sie dafür überwiegend pünktlich das Büro: Nur vier Prozent der Deutschen und neun Prozent international sitzen an diesem Tag länger am Schreibtisch. Am Donnerstag und Freitag steigt die Zahl der Überstunden wieder sprunghaft an: Acht Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland können sich an diesen Tagen nur schwer vom Büro lösen.

Quelle: personalwirtschaft.de


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