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30.03.2016

Klassische CIOs bald ausgedient - Bedarf an "Cloud-Dirigenten" wächst

Die Koordinierung von Cloud-Services wird zu einer Kernaufgabe von IT-Verantwortlichen in Unternehmen werden, prognostiziert der Verband der Internetwirtschaft eco. Klassische IT-Architekturen seien nicht auf die Verarbeitung der immensen Datenmengen ausgelegt, die etwa durch Big Data und das Internet der Dinge anfallen werden. Ohne Cloud-Strategie leide die Wettbewerbsfähigkeit.

Der Verband sieht die Rolle des Chief Information Officer (CIO) künftig eher als Cloud-Dirigent ("Cloud Conductor"). Viele Unternehmen stünden in den nächsten Jahren vor der Herausforderung, ihre IT-Architekturen und Anwendungen mit der Cloud zu verbinden, oder sie ganz in die Wolke zu verlagern. Grund ist, dass die internen Strukturen auf die Vielzahl an Daten, die aus zahlreichen und unterschiedlichsten Quellen in Echtzeit anfallen werden, nicht ausgelegt seien.

Klassische IT stößt an Grenzen: Cloud-Conductor ist gefragt

Hier komme der Cloud Conductor ins Spiel: Er müsse durch eine neue, hybride IT-Architektur "nur wenig koordinierende Kernfunktionalität im eigenen Betrieb halten". Die klassische IT stoße bei bereits heute mehr als 20 Milliarden vernetzten Geräten an ihre Grenzen. Das weltweite Datenvolumen könnte Studien zufolge schon vor 2020 auf monatlich mehr als 40 Zetabyte ansteigen - einer "40 mit 21 Nullen dahinter", heißt es bei eco weiter.

Einsatz von Cloud-Services sichert den Unternehmenserfolg

Die Nutzung von Cloud-Services sei nicht nur geboten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Gleichfalls treibe sie die Verwirklichung neuer Geschäftsmodelle voran. Sie sei damit ein Schlüsselfaktor für die Betriebe, um die Agilität für die neue digitale Geschäftswelt zu erreichen. Wie schnell ganze Branchen von jungen Unternehmen revolutioniert werden könnten, zeigten nicht zuletzt die Beispiele AirBnB und Uber.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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