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24.04.2017

Studie: Social Collaboration Tools gewinnen an Bedeutung

Aus der kollegialen Zusammenarbeit wird Social Collaboration. Moderne Tools, die diese Arbeitsweise fördern, stärken die Innovationsorientierung und das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Belegschaft. Zudem steigert die soziale Vernetzung die Arbeitseffizienz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität Darmstadt und der Unternehmensberatung Campana & Schott.

An der Erhebung, die in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde, beteiligten sich 1005 Mitarbeiter großer und mittelständischer Unternehmen. Wie die Umfrage laut den Studienautoren zeigt, gewinnt Social Collaboration als strategisches Element der digitalen Transformation zunehmend an Bedeutung. "Die meisten Studienteilnehmer nutzen vernetzte Formen der Zusammenarbeit nicht primär, um Kosten zu sparen, sondern in erster Linie, um ihre Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und die Digitalisierung ihrer Geschäftstätigkeit voranzutreiben", berichtet Dr. Eric Schott, Geschäftsführer von Campana & Schott.

Die Tools alleine bringen jedoch keinen Fortschritt. Ein Enterprise Social Network beispielsweise steigerte die Arbeitseffizienz umso mehr, je intensiver die Belegschaft das Netzwerk im Arbeitsalltag auch einsetzte. Social Collaboration wirke positiv auf Innovationskraft, Agilität, Technologieaffinität und Unternehmenskultur, heißt es dazu in der Studie. Umgekehrt beeinflusse aber auch die bestehende Unternehmenskultur den Erfolg von Social Collaboration-Projekten.

Es zeigte sich zudem, dass der Effizienzgewinn bei Social Collaboration-Tools aus der Cloud um bis zu 13 Prozent größer ist als bei konventioneller Bereitstellung des Tools. Sind verschiedene solcher Tools optimal aufeinander abgestimmt, seien sogar bis zu 17 Prozent mehr Effizienz erreichbar. Allein, der durchschnittliche Social Collaboration-Reifegrad auf einer Skala zwischen 0 (ausschließlich konventionelle Technologien) und 3 (durchgängiger Einsatz von Collaboration-Lösungen) liege derzeit lediglich bei 1,14, heißt es in der Studie weiter.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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