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08.01.2018

PwC: Führungskräfte müssen Akzeptanz für KI schaffen

Unternehmen, die das Potenzial von künstlicher Intelligenz (KI) verstehen und ausschöpfen, können ihre Erfolgschancen deutlich erhöhen. Für eine erfolgreiche Transformation reiche es jedoch nicht, wenn Führungskräfte die technischen Möglichkeiten erkennen, glaubt PwC-Partner Christian Kirschniak. Mindestens ebenso wichtig sei es, Vertrauen sowie Akzeptanz bei Mitarbeitern und Kunden zu schaffen.

Eine aktuelle Studie der Beratung zeigt, dass KI zum Wachstumstreiber werden kann, da sie ermöglicht, Expertenwissen zu automatisieren, die Arbeitsproduktivität zu erhöhen und Produkte sowie Dienstleistungen zu individualisieren. Die Entwickler und Anwender machten derzeit rasante Fortschritte, und der Trend wird sich 2018 beschleunigen, prognostiziert Kirschniak. Vielerorts werde jedoch der menschliche Faktor unterschätzt.

Damit Mitarbeiter die neuen Technologien akzeptieren, seien klare interne Botschaften gefragt: "Führungskräfte müssen deutlich machen, dass KI Tätigkeiten ersetzen soll - aber keine Mitarbeiter." Es gehe vielmehr darum, dass menschliche und künstliche Intelligenz gemeinsam besser werden. Dafür müssten Mitarbeiter die Chance bekommen, Talente und Fähigkeiten auszubauen, die Menschen auch auf lange Sicht von Robotern unterscheiden.

Kirschniak hat insgesamt vier Erfolgsfaktoren für die Nutzung von KI identifiziert. Dazu zählt neben der Akzeptanz der Mitarbeiter auch ein glaubwürdiger Kommunikations- und Führungsstil. KI-Systeme führten dazu, dass Wissen im Unternehmen breiter und besser zur Verfügung steht. Mitarbeiter, die offen bleiben für neue Aufgabenprofile und sich weiterbilden, könnten am besten von der Transformation der Arbeitswelt durch KI profitieren. "Führungskräfte, die sich selbst für die größten Experten halten oder ein Silodenken pflegen, haben deshalb ausgedient", so Kirschniak weiter.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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