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13.03.2018

Überangebot an Kommunikations-Apps kostet Produktivität

Zu viel des Guten? Eine Umfrage des US-amerikanischen Cloud-Anbieters Ringcentral hat gezeigt, dass Mitarbeiter täglich bis zu 60 Minuten damit vergeuden, zwischen verschiedenen Kommunikations-Apps zu wechseln - obwohl diese den Workflow optimieren sollten. Zwei Drittel der 2.000 befragten Business-Nutzer wünschten sich eine App, in der Möglichkeiten zum Kommunizieren gebündelt werden.

Der englischsprachigen Studie zufolge nutzten die Befragten im Durchschnitt vier verschiedene Apps, um unter anderem zu telefonieren, Nachrichten zu verschicken und an Web-Meetings oder Videokonferenzen teilzunehmen. 20 Prozent gaben sogar an, sechs oder mehr solcher Tools zu verwenden. 68 Prozent berichteten, in einer Stunde bis zu zehn Mal zwischen Kommunikations-Apps zu wechseln. Insgesamt summiere sich der Produktivitätsverlust dadurch für die Unternehmen pro Mitarbeiter auf bis zu 32 Tage im Jahr.

Kein Wunder also, dass sich 66 Prozent der Befragten eine einzige Kommunikationsplattform für alle anfallenden Aufgaben wünschten. Team Messaging-Tools werden als eine solche Lösung zunehmend bevorzugt, wenngleich vor allem Mitarbeiter über 45 Jahren mehrheitlich immer noch die E-Mail favorisieren. Allerdings beklagten 25 Prozent auch, dass E-Mails ihren Arbeitstag unterbrechen - nur ungeplante Meetings und Telefonanrufe wurden als noch störender empfunden.

In der Chef-Etage haben Team-Messaging-Lösungen allerdings noch einen schweren Stand, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Mit 27 Prozent gaben in dieser Gruppe am meisten Befragte an, dass solche Tools ihre Arbeit unterbrechen würden. 44 Prozent dagegen waren mit ihrer derzeitigen Auswahl an Kommunikations-Apps zufrieden. Damit zeigten sie, dass sie sich von der Zuwendung der Mitarbeiter zu neueren Kommunikationsmitteln und Collaboration-Tools zunehmend entfernten, heißt es bei Ringcentral.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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