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05.07.2019

Künstliche Intelligenz und Personalarbeit - Richtlinien weisen den Weg

Um den verantwortungsvollen praxisorientierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im HR-Management zu sichern, hat der Ethikbeirat "HR-Tech" vor kurzem entsprechende Richtlinien vorgelegt. Während einer Konsultationsphase können diese gerne kommentiert und zugleich weiterentwickelt werden.

Um den verantwortungsvollen praxisorientierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im HR-Management zu sichern, hat der Ethikbeirat "HR-Tech" vor kurzem entsprechende Richtlinien vorgelegt. Während einer Konsultationsphase können diese gerne kommentiert und zugleich weiterentwickelt werden.

Laut Ethikbeirat, der sich aus namhaften Vertretern aus Wissenschaft, Gewerkschaft, Start-ups und etablierten Unternehmen zusammensetzt, erhalten Anwender und Anbieter im Bereich Human Ressources durch die neuen Richtlinien vielseitige Unterstützung beim Umgang mit digitalen Lösungen, die für Mitarbeiter und das Personalmanagement erhebliche Vorteile bieten. Außerdem lasse sich nun die erforderliche Verantwortung richtig einschätzen.

Am Ende einer umfassenden Konsultationsphase sollen die Richtlinien vor der Verabschiedung gegebenenfalls noch überarbeitet werden. Darüber hinaus seien eine regelmäßige Überprüfung sowie die Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen vorgesehen.

"Künstliche Intelligenz als Technologie ist eine große Chance für die Personalarbeit. Die vom Ethikbeirat HR-Tech vorgelegten Richtlinien sind praktische Handlungsempfehlungen für eine moderne HR. Wir wollen die Herausforderungen diskutieren und Lösungsansätze aufzeigen", erläutert eine Stimme des Beirats.

Das Resümee der Experten bringt die maßgebende Intention abschließend auf den Punkt: "Die Nutzung moderner Technologien braucht ethische Leitplanken. Eine KI Röntgenbilder analysieren zu lassen, ist etwas anderes, als eine Potenzialaussage über einen Mitarbeiter zu fällen. Wir sind der festen Überzeugung, dass solche Richtlinien nur Relevanz haben, wenn sie auf einem breiten Diskurs basieren. Deshalb laden wir explizit alle Interessierten zur Mitarbeit ein. Wir freuen uns auf einen regen und breiten Austausch."

Dieser Beitrag wurde erstellt von Dr. Frank Walpuski.


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