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16.08.2019

Feedback und Autonomie sind Erfolgsfaktoren für virtuelle Teams

Virtuelle Teams sind Arbeitsgruppen, die räumlich voneinander entfernt via technischer Kommunikationsmittel wie E-Mail oder Videokonferenzen zusammenarbeiten. Sie können effizienter als herkömmliche Arbeitsgruppen sein, wenn sie positives Feedback, soziale Unterstützung und Arbeitsautonomie erfahren. Das zeigt eine neue Studie der Curtin University in Perth (Australien).

Der Trend zu virtuellen Teams halte an, da sich moderne Arbeitsumgebungen stetig weiterentwickeln und Mitarbeitende in immer flexiblere Arbeitsabläufe eingebunden sind, sagt Co-Autor Dr. Florian Klonek. Mit der Studie wollten die Wissenschaftler ergründen, welche Auswirkungen die virtuelle Teamarbeit auf die Arbeitsergebnisse hat. Nicht zuletzt, weil mitunter vermutet wird, dass diese Form der Arbeit zu einem Rückgang der Teamleistung führen kann.

Das kann, muss aber nicht so sein, lautet das Ergebnis. Virtuelle Teams können traditionelle sogar übertreffen, doch hängt dies davon ab, wie ihre Arbeit gestaltet wird. Besonders positive Gestaltungselemente sind Feedback, soziale Unterstützung und Arbeitsautonomie. Feedback etwa könne dazu beitragen, die negativen Folgen mangelnder Interaktivität in virtuellen Umgebungen zu reduzieren. Soziale Unterstützung kompensiere den Mangel an Vertrauen und Zusammenhalt, der in virtuellen Arbeitsgruppen auftreten kann. Arbeitsautonomie ermögliche es den Mitgliedern, zwischen verschiedenen Kommunikationskanälen zu wechseln.

Weniger geeignet für virtuelle Teams scheinen demnach Aufgaben zu sein, die komplex oder mehrdeutig sind, unter Druck erledigt werden müssen oder sich kaum für Routinen eignen. Hier seien Unterstützung und Autonomie besonders wichtig, damit das Team gute Ergebnisse erzielen kann.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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