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06.09.2019

Erfolgreich und solide - deutsche Familienunternehmen an der Börse

Laut der aktuellen Studie "Börsennotierte Familienunternehmen in Deutschland", die im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erstellt wurde, wirtschaften börsennotierte Familienunternehmen erfolgreicher und solider als andere Firmen im Aktienindex.

Der Erhebung zufolge stellen Familienunternehmen rund 40 Prozent der börsennotierten Unternehmen. Das seien zwar vier Prozent weniger als noch vor 10 Jahren, dennoch betrage der Anteil der gesamten Marktkapitalisierung im CDAX 30 Prozent - und somit nur einen Prozentpunkt weniger als eine Dekade zuvor. Die aktuelle Untersuchung für den Zeitraum 2009 bis 2018 berücksichtige die "Gesamtheit aller im CDAX notierten Unternehmen" mit Ausnahme von Finanz- und Immobilienunternehmen, und betreffe damit insgesamt 475 Firmen.

"Familienunternehmen wirtschaften auf lange Sicht und mit Substanz. Diese Tugenden übertragen sie auch an die Börse. Sie setzen damit einen Kontrapunkt im Börsenkonzert, in dem es häufig vor allem darum geht, die Erwartungen von Investoren zu steuern", erklärt die Stiftung Familienunternehmen. "Je stärker der Familieneinfluss in einem Unternehmen, desto stärker treten die positiven Effekte zu Tage." Beispielsweise gebe es "ein höheres Wachstum in Bezug auf Umsatz und Beschäftigung", das mit sechs Prozent jährlich nahezu doppelt so hoch ausfalle wie bei den Nicht-Familienunternehmen.

Da sich mit wachsendem Familieneinfluss laut Studie auch die ökonomische Attraktivität vergrößert, interessiere "eine starke familiäre Verankerung" letztlich auch die Anleger. Dementsprechend stellt das Resümee der Experten ausdrücklich klar, "dass börsennotierte Familienunternehmen für Investoren sehr attraktiv sein können. Dies gilt umso mehr, als in dieser Studie die Gesamtheit dieser Unternehmen betrachtet und damit keine Rosinenpickerei betrieben wurde."


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