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04.11.2019

Studie: Mobile Recruiting gewinnt weiter an Bedeutung

Mobile Recruiting ist zwar noch kein Standard. Der Trend geht aber insbesondere bei jüngeren Generationen hin zur Bewerbung per Smartphone. Wie eine Studie von Monster sowie der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg zeigt, fühlen sich die meisten Unternehmen jedoch noch nicht gerüstet für diese Entwicklung. Sie laufen Gefahr, insbesondere junge Talente an die Konkurrenz zu verlieren.

Insgesamt wurden für die Studie "Recruiting Trends" 160 der 1.000 größten deutschen Unternehmen sowie 3.300 Kandidaten befragt. Eine deutliche Mehrheit in beiden Gruppen geht demnach davon aus, dass Mobile Recruiting künftig immer wichtiger wird. Das ist es bereits heute, erklärt Professor Dr. Tim Weitzel von der Universität Bamberg: "Es ist heute nicht mehr erklärbar, als Unternehmen eine nicht mobil nutzbare Webseite zu haben." Für sie bestehe zum einen die Gefahr, als veraltet wahrgenommen zu werden, zum anderen verlören sie interessierte Kandidaten. Die Studie zeige: Je jünger die Kandidaten sind, desto mobiler sei ihre Gerätenutzung.

Für Arbeitgeber haben Investitionen ins Mobile Recruiting Vorteile, berichtet das Online-Karriereportal. Dazu zählen eine erhöhte Reichweite bei der Kandidatenansprache, die auch situations- und ortsbezogen erfolgen könne. Dass einige Unternehmen trotzdem noch zögern, liegt den Ergebnissen der Studie zufolge hauptsächlich an den damit einhergehenden Risiken wie Problemen bei der Datensicherheit, dem hohen technischen Aufwand oder der Schwierigkeit, Mobile Recruiting in die bestehenden Prozesse des Personalwesens zu integrieren.

Interessanterweise gehen die meisten Unternehmen davon aus, beim Mobile Recruiting im Vergleich zu Wettbewerbern schlechter aufgestellt zu sein: "Diese Eigeneinschätzung kann in Bezug auf die tatsächliche Durchführung von Mobile Recruiting hinderlich sein", mahnt die Jobbörse Monster. Insgesamt zeigen die Ergebnisse den Autoren zufolge, dass mobiles Recruiting bereits von hoher Relevanz ist und in Bezug auf jüngere Generationen zunehmend wichtiger wird.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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