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08.07.2020

Corona-Krise verunsichert viele Arbeitnehmer

Die Corona-Krise geht an den deutschen Arbeitnehmern nicht spurlos vorbei. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Karriereberatung von Rundstedt mit 1.000 Teilnehmern. Mehr als die Hälfte hält einen Jobwechsel derzeit für riskant, 41 Prozent berichten von einer gedrückten Stimmung in der Belegschaft. 36 Prozent haben sogar Zukunftsängste. Der Digitalisierungsschub wird indes positiv gesehen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Krise Unsicherheit bei Arbeitnehmern schürt. Teilweise ist sie berechtigt: 34 Prozent der Befragten stellten bereits drastische Budgetstopps im Unternehmen fest. Sie vermuten, dass sich an dieser Situation auch in Zukunft erst einmal nichts ändert.

Dass sich zukünftig allgemein im Unternehmen einiges ändern wird, glauben dagegen 36 Prozent. Das muss aber nicht nur negativ sein. So ist eine Mehrheit von 53 Prozent davon überzeugt, dass Meetings, Dienstreisen und Geschäftsessen mit Kommunikationstechnik bewerkstelligt werden können. 38 Prozent sind sogar der Meinung, dass sich die interne Kommunikation durch regelmäßige Telefon- und Videokonferenzen verbessert hat. "Damit neue Tools reibungslos implementiert und genutzt werden können, muss die digitale Aufrüstung mit Schulungen und Aufklärung der Mitarbeiter einhergehen", heißt es bei von Rundstedt weiter.

Zwiegespalten fällt der Blick auf das Homeoffice aus. 42 Prozent der Befragten finden die flexiblen Arbeitszeiten gut und möchten auch in Zukunft öfter zu Hause arbeiten. Nahezu ebenso viele kritisierten aber auch, dass es im Homeoffice keine klare Trennung mehr zwischen Berufs- und Privatleben gibt: Kinder, Partner oder Hausarbeiten lenkten stark von der Arbeit ab. Trotzdem glaubt Sophia von Rundstedt, Vorsitzende der Geschäftsführung , dass flexible Homeoffice-Möglichkeiten auch über die Pandemie hinaus eine große Rolle spielen werden. Immerhin 27,6 Prozent der Befragten sagten, dass ihr Arbeitgeber aufgrund der Corona-Krise in Sachen Digitaltechnik "mächtig aufgerüstet" habe.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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