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19.09.2017

BMAS veröffentlicht Bemessungsgrenzen zur Sozialversicherung für 2018

Die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung werden zum kommenden Jahr steigen. Das geht aus einem Referentenentwurf hervor, den das Bundesarbeitsministerium (BMAS) veröffentlicht hat. Diesen muss die Bundesregierung allerdings noch beschließen. Die Werte werden turnusgemäß an die Einkommensentwicklung des vorhergehenden Jahres angepasst.

Diese Entwicklung war dem Referentenentwurf zufolge positiv: Im gesamten Bundesgebiet betrug sie durchschnittlich 2,42 Prozent. In den alten Bundesländern stiegen die Löhne um 2,33 Prozent, in den neuen um 3,11 Prozent. Der Ermittlung liegt die Veränderung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer ohne Ein-Euro-Jobs zugrunde.

Daraus ergibt sich für das Jahr 2018 eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung von jetzt 6.350 auf 6.500 Euro pro Monat. Die Bemessungsgrenze Ost steigt von 5.700 auf 5.800 Euro pro Monat.

Die Versicherungspflichtgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung sind bundesweit einheitlich geregelt. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt im kommenden Jahr auf 59.400 Euro, 2017 beträgt sie noch 57.600 Euro. Die Beitragsbemessungsgrenze erhöht sich von aktuell 52.200 auf 53.100 Euro im Jahr 2018. Das entspricht einem monatlichen Betrag in Höhe von 4.425 Euro (2017: 4.350 Euro).

Auf die sogenannte Bezugsgröße stellen zahlreiche Werte in der Sozialversicherung ab. Dazu zählt unter anderem die Festsetzung der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage für freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie steigt im Westen Deutschlands von 2.975 auf 3.045 Euro, in den ostdeutschen Bundesländern von 2.660 auf 2.695 Euro.

Die Rechengrößen für die neuen Länder werden nach Angaben des BMAS mit dieser Verordnung letztmalig anhand der Lohnentwicklung Ost festgesetzt. Vom kommenden Jahr an erfolgt die Festlegung nach den im Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz festgelegten Schritten.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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