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15.05.2019

Lediglich 46 Prozent der IT-Experten sind noch fest angestellt

Nur noch eine Minderheit von IT-Experten ist fest angestellt. 54 Prozent der Unternehmen setzen dagegen mittlerweile auf selbstständige Fachkräfte, Outsourcing-Dienstleister und Arbeitnehmer-Überlassung. Die Quote wird Prognosen zufolge weiter steigen, zumal der Bedarf an IT-Kompetenzen ungebrochen hoch ist. Das zeigt eine IT-Freiberufler-Studie von Allgeier Experts und IDG Research Services.

Insgesamt wurden 625 IT-Selbstständige und 391 Unternehmen, die solche einsetzen, befragt. Die Ergebnisse zeigen den Autoren zufolge, dass interne Mitarbeiter zunehmend als Schnittstellen in der Organisation dienen, während externe Experten die Aufgaben umsetzen. Für die Unternehmen habe das mehrere Vorteile. Dazu zählen der Einkauf von Know-how, die Abfederung von Lastspitzen sowie Kostenersparnisse.

Kaum verwunderlich, ist sowohl den IT-Freiberuflern als auch ihren Kunden eine reibungslose Abwicklung mit dem Personaldienstleister wichtig. Ebenfalls von großer Bedeutung für die Unternehmen sind Schnelligkeit, das passende Matching der qualitativen Profile sowie eine schnelle und direkte Kommunikation. Freelancer legen dagegen besonderen Wert auf sichere Zahlungen und faire Verträge.

Die Unternehmen scheinen auf dem richtigen Weg: Von einer Mischung aus internen Mitarbeitern und externen Experten profitierten in der Regel sowohl sie als auch die Freiberufler. 93 Prozent der befragten Unternehmen setzten auf Mixed Teams, 99,2 Prozent waren zufrieden damit. Kopfzerbrechen bereitet aber die Gesetzeslage: So berichteten 53 Prozent der befragten Freelancer davon, Aufträge nicht erhalten zu haben, weil das Einsatzunternehmen die rechtliche Situation rund um das Thema Scheinselbständigkeit unsicher fand. Viele Auftraggeber seien auf andere Kooperationsmodelle wie zum Beispiel die Arbeitnehmerüberlassung oder befristete Verträge umgestiegen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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