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13.01.2020

Meldefrist für elektronischen Lohnnachweis endet bald

Der elektronische Lohnnachweis für die gesetzliche Unfallversicherung ist nach einer zweijährigen Übergangsphase im Jahr 2019 verpflichtend geworden. Er liefert die Grundlage für die Berechnung des Beitrags der Unternehmen. Die gesetzliche Unfallversicherung VBG weist darauf hin, dass die gesetzliche Meldefrist für das Beitragsjahr 2019 am 17. Februar 2020 abläuft.

Werden bis zu diesem Datum keine Entgelte der Beschäftigten gemeldet, werden sie geschätzt. Wie die VBG in einer Mitteilung an den Deutschen Reiseverband schreibt, führe dies oft zu höheren Beiträgen. Um die Schätzung zu korrigieren, sei ebenfalls eine elektronische Meldung notwendig. Eine nachträgliche Beitragskorrektur werde aber erst mit der Beitragserhebung 2020, also im April 2021, erfolgen. Wird eine vorzeitige Beitragskorrektur gewünscht, sollten betreffende Unternehmen Kontakt mit der Unfallversicherung aufnehmen.

Viele Betriebe übermittelten die erforderlichen Daten bereits mit ihren Entgeltabrechnungsprogrammen, heißt es bei dem Verband weiter. Darüber hinaus stünden alternativ auch elektronische Ausfüllhilfen wie sv.net zur Verfügung. Werden dieselben Entgelte auf beiden Meldewegen übermittelt, würden die Entgelte addiert und zu einer zu hohen Beitragsforderung führen.

War die elektronische Meldung erfolgreich, erhalten die Unternehmen eine Übermittlungs- und Verarbeitungsbestätigung. Sehen sie stattdessen eine Fehlermeldung, gilt der Lohnnachweis als nicht erbracht. Sie sollten daher regelmäßig prüfen, ob sie entsprechende Nachrichten erhalten haben. Unternehmen ohne Beschäftigte müssen sich dem elektronischen Lohnnachweis-Verfahren nicht unterziehen. Hat sich an diesem Status etwas geändert, muss das, ebenfalls bis zum 17. Februar, an die VBG gemeldet werden. Bei ihr sind auch weitere Informationen zum Lohnnachweis Digital verfügbar.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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