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28.01.2020

Checkliste zum sicheren mobilen Arbeiten

Immer mehr Unternehmen eröffnen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, teilweise zeit- und ortsflexibel zu arbeiten. Die größere Freiheit in der Arbeitsorganisation muss jedoch mit zusätzlichen Datenschutz-Vorkehrungen abgesichert sein. Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) hat eine Checkliste zur Gestaltung mobiler Arbeit veröffentlicht, die Tipps zur Umsetzung in der Praxis gibt.

Die Liste, die auch die Anforderungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG neu) berücksichtigt, soll einen Überblick über betriebsindividuelle Handlungsbedarfe in puncto Datenschutz und Datensicherheit geben. Die Zielgruppe wird kontinuierlich größer, so Professor Dr. Sascha Stowasser, Direktor des ifaa: "Wir gehen davon aus, dass sich in Zukunft der Anteil der Beschäftigten, die orts- und zeitflexibel arbeiten werden, noch weiter stark erhöhen wird."

Die 23-seitige, kostenfrei verfügbare Checkliste ist in fünf Themenbereiche gegliedert: Organisation und betriebliche Abläufe, Arbeitszeit, Arbeitsplatz, -ort und -ergonomie, Arbeits- und Datenschutz sowie Anforderungen an Führungskräfte und Beschäftigte. Anhand verschiedener Bewertungskriterien können Nutzer individuellen Handlungsbedarf identifizieren und entsprechende Handlungsempfehlungen nachlesen.

Hilfreich ist es demnach zum Beispiel, wenn die Verantwortlichkeiten im Umgang mit personenbezogenen Daten schriftlich festgelegt sind. Auch sollten Regeln zur Datensicherung und für den Fall des Verlusts des Endgerätes bestehen. Die Datenübertragung sollte nach dem Stand der Technik verschlüsselt sein und über VPN-Zugänge erfolgen.

Die DSGVO gibt zudem technisch-organisatorische Maßnahmen vor, mit denen die Sicherheit der Datenverarbeitung gewährleistet werden soll, heißt es beim ifaa weiter. So müssen Unternehmen beispielsweise sicherstellen, dass die datenschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden. Zudem müssen Arbeitgeber ihre Beschäftigten auf die Anforderungen aus den Datenschutzvorschriften nach der DSGVO hinweisen und sie zu deren Beachtung und Einhaltung verpflichten.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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