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30.01.2020

Für Steuererklärungen ab 2019: Neue Mantelbögen und Anlagen

Die Vordrucke für die Steuererklärung ab dem Jahr 2019 haben sich verändert. So umfasst der Mantelbogen nur noch zwei statt vier Seiten. Hinzugekommen sind im Gegenzug vier neue Anlagen. Darauf weist die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) hin - und gibt praktische Tipps dazu, wo künftig welche Angaben zu machen sind.

Auf der ersten Seite des Hauptvordrucks bleibt noch alles beim Alten, berichten die Experten: Hier sind unter anderem die persönliche Steuernummer, das zuständige Finanzamt, die eigene Adresse, der Name und die Anschrift des Ehegattens oder Lebenspartners sowie die persönliche Bankverbindung anzugeben.

Daten wie der Lohn oder die Rente, die dem Finanzamt bereits elektronisch übermittelt wurden, müssen nicht mehr eingetragen werden. Auf der zweiten Seite werden lediglich noch einige Angaben dazu verlangt, wohin der Steuerbescheid geschickt werden soll, ob ein Antrag auf Festsetzung der Arbeitnehmer-Sparzulage gestellt wird und ob es Einkommensersatzleistungen gibt. Zudem wird gefragt, ob ergänzende Angaben zur Steuererklärung zu machen sind.

"Alle weiteren Informationen, die bislang im vierseitigen Mantelbogen einzutragen waren, sind zu eigenen Anlagen geworden", berichtet der VLH weiter. Dazu zählt die Anlage "Sonderausgaben", in der unter anderem Kirchensteuer, Berufsausbildungskosten oder Spenden und Mitgliedsbeiträge einzutragen sind. In der Anlage "Außergewöhnliche Belastungen/Pauschbeträge" sind etwa Behinderten-, Hinterbliebenen- und Pflege-Pauschbeträge aufzuführen.

Die Anlage "Haushaltsnahe Aufwendungen" ist die richtige für Ausgaben für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse (Minijobs), Handwerkerleistungen und anderes. In die Anlage "Sonstiges" schließlich können unter anderem Steuerermäßigungen bei Belastung mit Erbschaftssteuer und Verlustabzüge eingetragen werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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