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25.03.2020

Recruiting-Tipps für die Generation Z

Vertreter der Generation Z - also diejenige, die derzeit noch am Anfang ihres Berufslebens stehen - sind bei Arbeitgebern heißbegehrt. Es bestehe zwar keine Notwendigkeit, die gesamte Arbeitskultur für sie umzukrempeln, betont das Jobportal Indeed. Der Zielgruppe im einen oder anderen Punkt entgegenzukommen sei aber hilfreich, um sie auf sich aufmerksam zu machen.

So spielt Weiterbildung für die jungen Talente eine besonders große Rolle. Dementsprechend seien Unternehmen, die in Schulungs- und Förderprogramme investieren, für sie besonders attraktiv. Führungskräfte sollten darüber hinaus Initiativen zur beruflichen Weiterbildung sowie Mentorenprogramme fördern. Außerdem werden umfassende Schulungen am Arbeitsplatz sowie konstruktives und direktes Feedback empfohlen.

Für die Generation Z ist zudem soziales Engagement sehr wichtig. Das positive Wirken kann auch intern Früchte tragen, heißt es bei Indeed: Soziale Initiativen können dort das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitarbeitern stärken. Auch dies liege den Digital Natives am Herzen: "Sie möchten sich über die Arbeit hinaus gut mit ihren Kollegen verstehen." Arbeitgeber sollten ihnen daher Möglichkeiten bieten, sich in verschiedenen Projekten und Teams zu engagieren.

Weitere Aspekte, die für die Berufseinsteiger im Vordergrund stehen, sind Flexibilität, Eigenständigkeit, abwechslungsreiche Arbeit und eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Diesem Bedürfnis können Unternehmen gerecht werden, indem sie Teilzeit-, Tele- oder Auftragsarbeit, eine Arbeitsplatzteilung sowie flexible Arbeitszeiten ermöglichen. Mitunter kann es auch sinnvoll sein, den Fokus nicht auf die gearbeiteten Stunden, sondern auf die Ergebnisse zu legen.

All das darf nicht nur vorgeschoben, sondern muss auch gelebt werden, sagen die Jobexperten: "Ihre Arbeitgebermarke sollte der Arbeitskultur Ihres Unternehmens entsprechen." Die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens in eine bestimmte Richtung lenken, geht in der Regel schief. Der Generation Z sei es wichtig, dass der Eindruck, den sie im Laufe des Recruitingprozesses von dem Unternehmen gewinnen, auch der Realität entspricht. Ansonsten droht spätestens kurz nach der Einstellung das böse Erwachen, sprich: die schnelle Kündigung.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.


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