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03.04.2020

Staatliche Unterstützung fürs Homeoffice von KMU und Handwerk

Wenn Handwerksbetriebe oder kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen, können sie ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten: dank BMWi-Förderprogramm "go-digital" eine schnelle und unbürokratische Erstattung von bis zu 50 Prozent der Beratungskosten.

Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) muss dazu lediglich ein autorisiertes Beratungsunternehmen beauftragt werden. "Wir wollen KMU und Handwerksbetriebe dabei unterstützen, auch in der aktuellen Krise arbeitsfähig zu bleiben", erklärt Bundeswirtschaftsminister Altmaier. "Deshalb haben wir unser bewährtes Förderprogramm ,go-digital' um ein neues Modul zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen erweitert. Das zeigt: Wir lassen unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Krise nicht allein und helfen so gut, so unbürokratisch und so schnell wir können dort, wo jetzt Hilfe benötigt wird."

Angefangen von der individuellen Beratung bis hin zur praktischen Umsetzung der erforderlichen Homeoffice-Lösungen sollen ganz unterschiedliche Leistungen abgedeckt werden, so das BMWi. Dazu gehöre etwa die Konfiguration existierender Hardware ebenso wie die Einrichtung der benötigten spezifischen Software. Um von der Förderung zu profitieren, müsse ein Handwerksbetrieb oder KMU zunächst einen Beratervertrag mit einem regionalen Beratungsunternehmen abschließen, das auf der Beraterlandkarte des BMWi verzeichnet ist. Alles Weitere unternehme dann die Beraterfirma: "von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen."

Die "go-digital"-Förderung unterstützt dem BMWi zufolge "rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten". Außerdem darf der Vorjahresumsatz oder die Vorjahresbilanz 20 Millionen Euro nicht überschreiten. Der Förderumfang beträgt bis zu 30 Tagen bei einem Beratertagessatz von maximal 1.100 Euro.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Dr. Frank Walpuski.


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