Der Trend geht spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie hin zum ortsflexiblen Arbeiten. Das eröffnet neue Möglichkeiten, berichtet der Deutsche Reiseverband (DRV): Wer ohnehin im Homeoffice arbeiten muss, kann dieses zumindest temporär an einen schöneren, sonnigeren Ort verlegen. Was Start-ups und Selbstständige schon länger praktizieren, kann auch Arbeitgebern Pluspunkte einbringen.

Der Trend geht spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie hin zum ortsflexiblen Arbeiten. Das eröffnet neue Möglichkeiten, berichtet der Deutsche Reiseverband (DRV): Wer ohnehin im Homeoffice arbeiten muss, kann dieses zumindest temporär an einen schöneren, sonnigeren Ort verlegen. Was Start-ups und Selbstständige schon länger praktizieren, kann auch Arbeitgebern Pluspunkte einbringen.

Sogenannte Bleisure Trips, bei denen Angenehmes (Freizeit, engl.: leisure) mit Nützlichem (Arbeit, also business) verbunden wird, sind schon lange beliebt. Wie eine Umfrage des Verbandes unter 200 Geschäftsführern sowie Fach- und Führungskräften zeigt, haben sieben von zehn Angestellten schon einmal solch eine Kombi-Reise gemacht. Der nächste Schritt könnte zu dauerhafteren Aufenthalten an Orten außerhalb der eigenen vier Wände führen – Bleisure Work.

Arbeitgeber müsse das nicht zwingend Geld kosten, aber einige organisatorische Anpassungen seien nötig. „Die Voraussetzung für Bleisure Work ist, dass Geschäftsreisende die zusätzlichen Kosten selbst tragen“, sagt Andreas Neumann vom Reiseunternehmen Derpart. Außerdem sei es wichtig, dass Firmen die Rahmenbedingungen durch Reiserichtlinien vorgeben: „Darin sollte zum Beispiel geregelt sein, wie lange Mitarbeiter ihre Geschäftsreise verlängern und ob sie im Ausland arbeiten dürfen – oder ob sie dann über die Firma versichert sind.“

Während von den befragten Geschäftsführern neun von zehn schon einmal eine Geschäftsreise verlängert haben, um eine neue Stadt oder Umgebung kennenzulernen, sagten das nur fünf von zehn Fach- und Führungskräften. Vor allem bei ihnen sieht der Verband noch Potenzial: „Arbeitgeber können mit einer flexiblen Wahl des Arbeitsortes der Belegschaft ,Danke‘ sagen für deren Unterstützung in der Corona-Zeit.“

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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