Die Corona-Pandemie hat zu erheblichen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Nicht wenige Menschen dürften daher mit dem Gedanken spielen, in krisensicherere Branchen zu wechseln. Welche das sein könnten, hat der Personaldienstleister Adecco zusammengefasst.

Der Bereich Handel und Logistik etwa zählt dazu. Waren Online-Einkäufe schon vor der Krise beliebt, hat das Geschäft in den vergangenen beiden Jahren noch einmal einen Booster bekommen. Dieser wird wohl dauerhaft erhalten bleiben. Um die pünktliche Auslieferung von Waren zu gewährleisten, sind unter anderem Sachbearbeiter im Einkauf, Vertrieb und Personal, aber auch Staplerfahrer oder Lagerhelfer gefragt.

Wer in den vergangenen Monaten einen Handwerker gesucht hat, dürfte bereits gemerkt haben, dass sie derzeit ebenfalls übervolle Auftragsbücher haben. „Mit zahlreichen Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie der Option, später einmal selbst Chef zu werden, haben Handwerksberufe sehr gute Zukunftsperspektiven“, berichtet Adecco. Ob Auszubildende, Schulabgänger, Hochschulabsolventen oder Quereinsteiger, allesamt seien sie willkommen.

Während die Gastronomie und die Hotellerie indes sehr unter der Pandemie leiden, hat sie in anderen Bereichen zu einem Mehrbedarf an Personal geführt – etwa in der Chemie- und Pharmabranche. Diese Berufe gelten zudem als abwechslungsreich und zukunftssicher, da der Bedarf nach Arzneimitteln immer steigen werde. Gleiches gilt für das Kontrollieren von Produktverpackungen und das Einhalten von Umweltschutzbedingungen. Dass der Bedarf an Fachkräften in der Pflege durch Corona noch größer geworden ist, dürfte sich mittlerweile überall herumgesprochen haben.

Kaufmännische Berufe schließlich hatten schon immer den Ruf, sicher und gefragt zu sein. Daran ändern auch die Pandemie und die Digitalisierung wenig. Das Berufsfeld ist weit und reicht vom Industriekaufmann über Stellen im E-Commerce bis hin zu Führungspositionen im Management.

Aktuelle Beiträge