Vor allem Mittelständler stellt die Integration von Geflüchteten und Zuwanderern immer noch vor Herausforderungen. Die Toolbox „Interkultur & Vielfalt im Betrieb“ soll mit praktischen Tipps zum Gelingen einer Willkommenskultur beitragen.

Für viele Unternehmen, die Schwierigkeiten bei der Deckung ihres Personalbedarfs haben, stellen Geflüchtete und Zugewanderte eine interessante Zielgruppe dar. Während Konzerne mittlerweile schon viel Übung im Umgang mit Fachkräften aus aller Welt haben, sieht dies in kleineren Betrieben oftmals noch anders aus, berichtet die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

Doch diese kulturelle Kompetenz lässt sich lernen, sagt Professor Dr. Jutta Rump, die als Botschafterin für die Initiative tätig ist: „Es geht darum, sich auf den anderen einzulassen. Und es braucht persönliche Nähe.“ Wie das praktisch gelingt, soll die Toolbox „Interkultur & Vielfalt im Betrieb“ Schritt für Schritt zeigen. Sie wurde vom Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) zusammengestellt.

Mittels 70 Karten erhalten Geschäftsführende und Personalverantwortliche Tipps und Informationen „auf dem Weg zu einer bunteren Belegschaft“. Die sogenannte IQ KMU-Toolbox ist gerade in einer erweiterten und aktualisierten Fassung erschienen, die nun auch Themen wie Onboarding, Familiennachzug und Mobile Recruiting beinhaltet.

Die Karten sind online abrufbar und in Sachgebiete wie Personalentwicklung, Unternehmenskultur und Führung unterteilt. Sie lassen sich auch ausdrucken oder können alternativ als Print-Produkt beim Netzwerk IQ bestellt werden. Unternehmen, die die Toolbox bereits nutzen, können einen separaten Blättersatz zur Aktualisierung und Erweiterung anfordern. Zudem gibt es die Toolbox auch als App für das iPhone sowie für Android-Geräte.

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