Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das gilt auch für Arbeitgeber: Einer aktuellen Umfrage zufolge berücksichtigen 75 Prozent der Bewerbenden bei ihrer Entscheidung für oder gegen ein Jobangebot, welchen Eindruck sie während des Bewerbungsprozesses vom Unternehmen gewonnen haben.

Insgesamt hat Hogan Assessments weltweit 2.000 aktuelle und kürzlich aktive Arbeitssuchende befragt. Fast 41 Prozent von ihnen gaben sogar an, dass sich der Einstellungsprozess durchgreifend auf ihre Wahrnehmung des einstellenden Unternehmens auswirkt. Für lediglich 6,5 Prozent der Befragten spielte die Candidate Experience keinerlei Rolle.

Als bevorzugte Evaluierungsmethode werteten 42 Prozent das Vorstellungsgespräch. Darüber hinaus war für Hogan als Anbieter von Persönlichkeitstests die Einstellung der Bewerbenden zu diesen besonders wichtig. Ein solcher Test schreckt die Mehrheit nach eigenen Angaben nicht, zeigte sich: Knapp 60 Prozent würden sich auch auf eine Stelle bewerben, wenn diese ein Assessment erfordert. Entscheidend sei jedoch, den Zweck eines Persönlichkeitstests zu vermitteln.

Langsame Reaktionen auf Bewerbungen und mangelndes Fingerspitzengefühl bei Absagen führte für jeweils ein Viertel der Befragten zu einer negativen Wahrnehmung des Unternehmens, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Pluspunkte können Arbeitgeber dagegen mit einem fairen Einstellungsprozess sammeln. Dazu zähle unter anderem, alle Bewerberinnen und Bewerber auf relevante berufsbezogene Fähigkeiten und Kompetenzen zu prüfen.

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