Langsam, aber sicher stellen sich immer mehr Unternehmen die Frage, wie die Rückkehr der Mitarbeitenden aus dem Homeoffice ins Büro organisiert werden sollte. Die Beratung SD Worx gibt Anregungen, die bei der Planung helfen können.

Einiges hat bereits der Gesetzgeber geregelt: So sind Arbeitgeber verpflichtet, ihren Mitarbeitenden Schnelltests zur Verfügung zu stellen. Unternehmen sollten den Beratern zufolge aber rechtzeitig mit weiteren Vorbereitungen beginnen, um jederzeit auf sich ändernde Bestimmungen reagieren zu können.

Dazu zählen Maßnahmen zum Social Distancing am Arbeitsplatz. Mit gängigen Software-Lösungen könne die maximale Belegung der Räume problemlos kontrolliert werden: „Diese Anwendungen sorgen für eine sofortige Übersicht über alle An- und Abwesenden aus den verschiedenen Teams.“ Die Mitarbeitenden müssten lediglich ihre Anwesenheit im Büro beantragen und könnten im Teamkalender sofort sehen, welche Kolleginnen und Kollegen ebenfalls anwesend sind. Die Teamleitenden erfassen und genehmigen die Anwesenheiten digital und sparen damit zusätzlich Zeit in der Team- und Ressourcen-Planung.

Arbeitgebern, die eine genaue Übersicht über die anwesenden Mitarbeitenden haben, falle auch die Kontaktnachverfolgung leichter. Sollte jemand erkranken, stehen umgehend alle Informationen parat, um automatisch eine Liste möglicher Kontakte zu erstellen, die eventuell ebenfalls gefährdet sind. „Ein effizientes Contact Tracing gibt allen Angestellten zudem ein erhöhtes Sicherheitsgefühl, denn sie haben die Gewissheit, dass ihr Unternehmen sie im Notfall schnell und ausführlich informieren kann“, heißt es bei SD Worx weiter. Die Lösungen ließen sich auch um eine Registrierung für Besucherinnen und Besucher erweitern.

Um auch nach einer teilweisen Rückkehr der Belegschaft die Räume möglichst sicher nutzen zu können, sollten Teams in zwei Gruppen unterteilt werden, die die Bürofläche zu unterschiedlichen Zeiten nutzen. Regelmäßiges Lüften und Raumluftfilter verbessern zudem das Raumklima und verringern die Anzahl der Krankheitserreger. In Küchen und Aufzügen seien markierte Schutzabstände und Warteflächen empfehlenswert. Zusätzlich könnten versetzte Pausenzeiten Menschenansammlungen vorbeugen.

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