Lebenslanges Lernen ist eine Schlüsselkompetenz. Ein Großteil der Arbeitnehmenden hat das verinnerlicht. Sie wissen jedoch nicht so recht, was sie lernen und worin sie sich weiterbilden sollen, zeigt eine Befragung von Randstad.

Für das Arbeitsbarometer des Personaldienstleisters werden international halbjährlich Online-Interviews mit mindestens 800 Teilnehmenden pro Land durchgeführt. Knapp zwei Drittel der Befragten fürchten, dass ihre Beschäftigungsfähigkeit ohne Weiter- und Fortbildungen gefährdet ist. Gleichwohl sind sich 48 Prozent unsicher, in welche Fähigkeiten sie aufgrund der Veränderungen in der Arbeitswelt investieren sollten.

Fachliche Kompetenzen verbessern? An der eigenen Persönlichkeit arbeiten? „Das ist keine leichte Entscheidung. Vor allem nicht, wenn der Arbeitsalltag ohnehin wenig Lücken für Weiterbildungsmaßnahmen lässt“, sagt Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie Deutschland. Hier gelte es für Unternehmen, ihre Mitarbeitenden zu unterstützen. So wünschten sich 53 Prozent der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Kompetenzbewertungstests, um zu verstehen, auf welche Fähigkeiten sie sich konzentrieren sollten.

Der Trend bei ihnen gehe „ganz deutlich“ hin zum Wunsch nach Erweiterung ihrer Soft Skills, heißt es bei dem Personaldienstleister weiter. Kommunikation, Organisation und Zusammenarbeit – diese Lernfelder seien gefragt und würden zunehmend wichtiger. Daneben stießen auch Sprachen nach wie vor auf Interesse.

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