Wer sich im falschen Job fühlt, hat heute viele Möglichkeiten, den richtigen zu finden. Oftmals scheitert die Suche aber an selbstverschuldeten Fehlern. Stepstone hat die größten Hürden identifiziert.

Eine davon ist, dass Bewerbende ihre wahren Stärken nicht kennen. Meistens stehen für sie fachliche Kompetenzen im Vordergrund. Eine Studie der Jobbörse hat aber gezeigt, dass 73 Prozent der Personalerinnen und Personaler ihre Persönlichkeit für wichtiger erachten als die fachliche Qualifikation. Daher lohnt es sich, wenn Jobsuchende auch über ihre sogenannten Soft Skills Bescheid wissen.

Beim Lebenslauf, dem für viele Recruiter wichtigsten Dokument bei einer Bewerbung, wird ebenfalls viel Potenzial verschenkt: Er lagere häufig auf dem heimischen Laptop und werde nur sporadisch aktualisiert. Dabei bieten Jobbörsen mittlerweile die Möglichkeit, CVs hochzuladen und in einer Datenbank zu deponieren. „Je mehr Stationen und Fähigkeiten im System hinterlegt sind, desto besser kann unsere Technologie die Fähigkeiten eines Menschen mit passenden Jobs abgleichen“, erklärt Lea Schröder von Stepstone.

Ein weiterer Hemmschuh sind die eigenen Ansprüche: Vielen Wechselwilligen bereitet die Formulierung des Anschreibens Probleme, vom angenommenen Zeitaufwand ganz abgesehen. Dabei fordern mittlerweile viele Unternehmen zumindest im ersten Bewerbungsschritt gar nicht mehr das gesamte Bündel mit Anschreiben, Zeugnissen und Arbeitsproben an. Ein Grund dafür ist auch, dass es die Bewerbung über Smartphones vereinfacht.

Last but not least: Wissen ist Macht. Wer vorab übliche Gehaltsspannen recherchiert und sich über seine Ziele bei der Jobsuche im Klaren ist, findet das Gewünschte eher als bei der bloßen Eingabe von starren Jobtiteln – damit erhält man meist nur Standard-Ergebnisse. Bei der Suche nach dem richtigen Job gehe es aber immer mehr um persönliche Präferenzen und Interessen, betont Lea Schröder.

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