Benefits sind eine lohnende Alternative zu einem Gehaltsplus – auch für Arbeitgeber. Die Jobbörse Careerbuilder hat einige Vorschläge dafür zusammengetragen.

Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu, wusste schon der US-Komiker Danny Kaye. Ein Stück Wahrheit steckt tatsächlich in dem Bonmot: Werden Leistungen von Mitarbeitern durch geldwerte Vorteile honoriert, hat dies für sie oft steuerliche Vorteile gegenüber einem Plus auf dem Lohnzettel. Für den Arbeitgeber ebenso, kann er doch die eingesetzten Mittel beim Finanzamt geltend machen.

In Frage kommt zum Beispiel eine Erholungsbeihilfe: Der Arbeitgeber kann einem oder mehreren Mitarbeitern einmal jährlich zusätzlich zu Lohn oder Gehalt einen Zuschuss zur Erholung in Höhe von bis zu 156 Euro gewähren, plus 104 Euro für dessen Partner und 52 Euro für jedes Kind. „Diese Beihilfe ist von den Sozialabgaben befreit“, berichtet Careerbuilder. Der Arbeitgeber müsse aber eine pauschale Lohnsteuer in Höhe von 25 Prozent sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer zahlen. Trotzdem bringe die Erholungsbeihilfe beiden Vorteile: Der Arbeitnehmer bekomme die Beihilfe ohne Abzug ausbezahlt, während sie der Arbeitgeber steuerlich geltend machen kann.

Darüber hinaus sind Ausgaben für einen betrieblichen Gesundheitsschutz bis 44 Euro pro Mitarbeiter und Monat steuer- und sozialabgabenfrei. Das Unternehmen kann die Versicherungsbeiträge für die Mitarbeiter als Betriebsausgaben geltend machen. Außerdem kann ein Unternehmen bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter und pro Jahr lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren.

Auch Weiterbildung ist für beide Seiten eine lohnende Investition: Der Arbeitgeber darf die Kosten der Fortbildung als Betriebsausgaben steuermindernd geltend machen und profitiert von einem erweiterten Einsatzgebiet des Mitarbeiters. Der Arbeitnehmer muss diese „Subvention“ nicht als geldwerten Vorteil versteuern. Sozialversicherungsbeiträge entfallen ebenso.

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