Unternehmen werden wahrscheinlich auch bis Mitte 2023 leichter Zugang zum Kurzarbeitergeld bekommen. Ein entsprechender Beschluss der Ampel-Koalition steht offenbar kurz bevor.

Die Sonderregelung zum Kurzarbeitergeld soll bis zum 30. Juni verlängert werden. Damit wird es für Betriebe wohl weiterhin möglich sein, unter erleichterten Voraussetzungen Kurzarbeitergeld zu erhalten. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, ging eine entsprechende Verordnungsänderung des Bundesarbeitsministeriums bereits durch die Ressortabstimmung und soll am 14. Dezember im Bundeskabinett beschlossen werden.

Was genau soll gelten?

Liegt der Beschluss vor, so reicht es auch in der ersten Jahreshälfte 2023 für den Bezug von Kurzarbeitergeld aus, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Zudem müssen Beschäftigte auch weiterhin keine Minusstunden aufbauen, bevor sie Kurzarbeitergeld beziehen dürfen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will eigenen Aussagen nach mit der Verlängerung der Sonderregelung die Unternehmen in den „schwierigen Zeiten“ unterstützen, die durch die Energiekrise und die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs derzeit herrschen. Die Verlängerung der Sonderregelung soll auch für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer gelten.

Quelle: Personalwirtschaft.de

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