Die digitale Transformation hat durch die Corona-Krise in vielen Unternehmen einen Schub bekommen. Allerdings hinken manche Bereiche noch hinterher. Dazu zählen laut einer Studie von Willis Towers Watson die Vergütungsstrukturen und Benefits-Programme. Auch die Arbeitsplatzarchitektur und das Job-Leveling, also das Klassifizieren von Positionen, seien noch ausbaufähig.

Die digitale Transformation hat durch die Corona-Krise in vielen Unternehmen einen Schub bekommen. Allerdings hinken manche Bereiche noch hinterher. Dazu zählen laut einer Studie von Willis Towers Watson die Vergütungsstrukturen und Benefits-Programme. Auch die Arbeitsplatzarchitektur und das Job-Leveling, also das Klassifizieren von Positionen, seien noch ausbaufähig.

Insgesamt hat die Beratung im Oktober 2020 rund 280 Organisationen in Westeuropa befragt. Demnach hat die Hälfte ihre Mitarbeiter mit digitalen Geräten und Technologien ausgestattet. Das reiche aber nicht, sagt Florian Frank: „Die Implementierung digitaler Geschäftsmodelle ist mindestens genauso wichtig, damit auch künftig volatile Rahmenbedingungen besser gemeistert werden können.“ Es zeigte sich, dass nur neun Prozent der befragten Unternehmen über eine integrierte Digital- und Geschäftsstrategie verfügen.

Darüber hinaus scheitere die Digitalisierung häufig daran, dass Mitarbeiter und Führungskräfte die digitalen Technologien nicht hinreichend nutzen, um interne Prozesse effizienter zu gestalten. Dass sie diesbezüglich gut aufgestellt sind, gaben gerade einmal drei Prozent der befragten Organisationen an.

Auch der Bereich Vergütung muss nachziehen: Nur 24 Prozent hätten erkannt, dass die neuen Arbeitsweisen ein hybrides Modell für Belohnung und Bezahlung erfordern. Vorbehalte gegen flexible Arbeit an sich sind eher selten: 49 Prozent befürworten sie ausdrücklich. 22 Prozent bieten sogar zusätzliche Leistungen wie eine Kinderbetreuung an, um sie weiter zu fördern.

Viele Unternehmen haben ihre Baustellen bereits erkannt, so ein weiteres Ergebnis der Studie: 28 Prozent im Bereich Vergütungsstrukturen, jeweils 34 Prozent bei der Altersvorsorge und bei Health & Wellbeing. Zudem sei auch im Bereich Arbeitsplatzarchitektur und Job-Leveling-Prozess noch Luft nach oben: Weniger als jedes zehnte Unternehmen denkt, dass die derzeitige Arbeitsplatzarchitektur und der Job-Leveling-Prozess die Entwicklung einer flexiblen und agilen Belegschaft fördern.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.

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